Uzbek Ikat Coat, brown

  • Material: 

       Front: Uzbek ikat, cotton 80% & silk 20%

       Lining: Cotton in on brown color

  • Size: M/L, Length 103 cm
  • With side pockets
  • push button closure
  • Made in Uzbekistan, in a small manufacture: TASH
  • Design: Zebo Nasyrova

  

  • Material:

       Vorderseite: Uzbekischer Ikatstoff,  
        mit 80% Baumwolle und 20% Seide

       Futter: Baumwollstoff einfarbig brown

  • Gr.: M/L, Länge 103 cm
  • Druckknopfverschluss
  • Mit Seitentaschen
  • Hergestellt in Usbekistan, in kleiner Manufaktur: TASH 
  • Design: Zebo Nasyrova


 

Uzbek Ikat Coat, brown

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Uzbek Ikat Coat: 

(eng.) This casually elegant coat has its origin in Uzbek culture. 
The coat is an important part of traditional men's and women's clothing in Uzbekistan. It is called chopon or munisak. In summer it is made of light fabrics, such as cotton or silk, and in winter it is made of wool or heavy velvet. It is processed in various ways, quilted, padded or trimmed with embroidery. Especially famous were coats made of cotton or silk ikat. In Europe, ikat fabrics from countries such as India or Indonesia are mostly known, but Uzbek patterns are much more complex. In Uzbek they are called 'Abrabandi', cloud-like, because the colors of the patterns do not form sharp edges, but run into each other. This technique is very old, the threads are dyed by hand and woven on small looms. That's where the unusually narrow width comes from. Which then also strongly influences the cut of the dress. Laying the patterns to each other so that it looks good in the end requires a lot of sensitivity. Ikat patterns often have magical, mystical-religious significance. The majority of these patterns had protective functions against "evil spirits" and "the evil eye". They were meant to serve fertility and expressed the desire for a happy life. Patterns, such as "Kutschkor " ram's horns or the "Kalampir" spice peppers were considered protective symbols against disease and misfortune, the pomegranate "Anar" is a symbol of vitality and fertility.

(de.) Dieser lässig elegante Mantel hat sein Ursprung in der usbekischen Kultur.
 Der Mantel ist ein wichtiger Teil der traditionelle Männer- und Frauenkleidung in Usbekistan. Man nennt ihn Chopon oder Munisak. Im Sommer trägt man ihn aus leichten Stoffen, wie Baumwolle oder Seide und in Winter aus Wolle oder schwerem Samt. Er wird auf verschiedenste Art und Weisen bearbeitet, gesteppt, wattiert oder mit Stickereien besetzt. Besonders berühmt waren Mäntel aus Baumwoll- oder Seidenikat. In Europa sind vor allem Ikatstoffe aus Ländern wie Indien oder Indonesien bekannt, usbekische Muster aber, sind viel komplexer. Auf Usbekisch nennt man sie ‚Abrabandi‘, wolkenartig, weil die Farben der Muster keine scharfen Kanten bilden, sondern in einander verlaufen. Diese Technik ist sehr alt, die Fäden werden von Hand gefärbt und auf kleinen Webstühlen gewebt. Daher kommt auch die ungewöhnlich schmale Breite. Was dann auch den Schnitt des Kleides stark beeinflusst. Die Muster so zueinander zu legen, dass es am Ende gut aus[1]sieht, erfordert viel Feingefühl. Ikat Muster haben oft magische, mystisch-religiose Bedeutung. Die Mehrheit dieser Muster hatte Schutzfunktionen gegen „böse Geister“ und „den bösen Blick“. Sie sollten der Fruchtbarkeit dienen und drückten den Wunsch nach einem glücklichen Leben aus. Muster, wie zum Beispiel „Kutschkor “ Widderhörner oder das „Kalampir“ Gewürzpaprika geltten als Schutzsymbole gegen Krankheit und Unglück, der Granatapfel „Anar“ ist ein Symbol für Lebenskraft und Fruchtbarkeit.